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04.06.10 13:41

Vladi Riha vom FELT ÖTZTAL X-BIONIC Worldcup Team kehrt erfolgreich ins Wettkampfgeschehen zurück – Binder kämpft um Top Ten bei der Trans Germany

Nach langer Krankheitsphase hat sich der 37-jährige Vladi Riha vom FELT ÖTZTAL X-BIONIC Worldcup Team diese Woche erfolgreich im Wettkampfgeschehen zurückgemeldet. Da ihn trotz ärztlicher Behandlung immer noch Nacken- und Rückenschmerzen auf dem Mountainbike plagen, liegt der Fokus des gebürtigen Tschechen derzeit auf dem Straßenradsport. Natascha Binder vom FELT ÖTZTAL X-BIONIC Team liegt zur Halbzeit der Trans Germany auf einem hervorragenden 12. Platz.  

Riha auf Platz vier in Gelsenkirchen
Bei der 17. Nacht von Gelsenkirchen am vergangenen Mittwoch war Riha von Beginn des Rennens an in jeder Spitzengruppe vertreten. Gegen Ende bildete sich eine 10-köpfige Spitzengruppe, in der sämtliche Favoriten wie zum Beispiel Ex-Gerolsteiner Profi und Tour de France Teilnehmer Sven Kraus vertreten waren. Das Rennen war durch ständige Attacken und ein sehr hohes Tempo (51,1 km/h über 80 km) geprägt. In der vorletzten Runde versuchte Riha sich mit einer Attacke abzusetzen. Diese wurde jedoch gekontert, so dass es zum Zielsprint kam, aus dem Riha als Vierter hervorging.

Erster Saisonsieg für Riha in Frankfurt
Am Donnerstag startete Riha dann in Frankfurt-Sossenheim beim Günter Storck Gedächtnisrennen. Nach vier Runden wurde der Ausreisversuch Rihas belohnt und er konnte sich entscheidend absetzen. Nachdem er 33 Runden alleine mit einem Vorsprung von ca. 20 Sekunden auf das Verfolgerfeld gefahren war, schlossen 17 Runden vor Rennende zwei weitere Fahrer auf. Trotz zahlreicher Attacken seiner Mitstreiter gewann Riha schließlich das Rennen im Zielsprint: „Nach dieser langen krankheitsbedingten Pause bin ich froh endlich wieder Wettkampfluft schnuppern zu können. Die beiden Resultate haben mir gezeigt, dass ich wieder topfit bin“, bilanziert Riha seine Ergebnisse von Gelsenkirchen und Frankfurt.

Binder mit starkem Zwischenergebnis
Natascha Binder kämpft derweil bei der Trans Germany um eine Top 10 Platzierung. Ihren hervorragenden 10. Platz bei der Auftaktetappe bestätigte die 40-jährige promovierte Biochemikerin mit Platz 12 auf der zweiten Etappe. Wenn sie diese Leistung auch auf den beiden Schlussetappen abrufen kann, ist eine Top 10 Platzierung im Gesamtklassement in Reichweite.

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