HISTORY
2009
Unschlagbar! Erneut der beste Mountainbike Weltcup!
Der Weltradsportverband UCI hat Offenburg zum zweiten Mal in Folge einstimmig zum besten Mountainbike Weltcup des Jahres gekürt. Wie bereits im Vorjahr war die Top-Organisation von Scheiderbauer Sports, die spektakuläre Strecke und die fantastische Stimmung der zahlreichen Zuschauer in Offenburg ausschlaggebend für die Titelverteidigung. Scheiderbauer Sports und Offenburg haben es vor drei Jahren geschafft, dem Mountainbikesport einen ganz neuen Stellenwert zu verschaffen. Hier werden Mountainbiker nicht wie Randsportler behandelt. Die Stars der Szene sind in Offenburg zugleich die Stars der Massen und Teil einer riesengroßen Show, die von Jahr zu Jahr weiter wächst und immer besser wird.
Der französische Olympiasieger Julien Absalon machte den Titelhattrick perfekt und demonstrierte abermals beeindruckend seine Überlegenheit. Bei den Damen gelang es der Chinesin Ren Chengyuan, die von Position 54 gestartet war, das Feld sprichwörtlich von hinten aufzurollen und sich den Sieg in Offenburg zu sichern.

2008
Der beste Mountainbike Weltcup!
Mountainbikewelt wählt Weltcup in Offenburg/Rammersweier zum besten Event des Jahres
Weltradsportverband, Journalisten, Sponsoren, Fahrer und Teams waren sich einig: Seit Freitag, dem 31.10. ist der Mountainbike Weltcup in Offenburg/Rammersweier offiziell das beste olympische Cross-Country Event des Jahres 2008. Der einzige Mountainbike Weltcup auf deutschem Boden ist erst seit 2007 dabei und schon im zweiten Veranstaltungsjahr Maßstab für alle weiteren Weltcups. Jörg und Anna Scheiderbauer und ihr Team wurden vor allem aufgrund der ausgezeichneten Organisation und der außergewöhnlich spektakulären Rennstrecke auf Platz eins gewählt. Der 5,1 Kilometer lange Kurs gilt als einer der anspruchsvollsten und schwierigsten der Welt. „Das ist echt super und motiviert uns zusätzlich für 2009. Vor allem müssen wir uns bei unserem Team und all den freiwilligen Helfern bedanken. Ohne diese tolle Unterstützung könnte die Veranstaltung nicht statt finden“, freut sich Cheforganisator Jörg Scheiderbauer. Das belgische Houffalize, das 2008 den Weltcupauftakt ausgerichtet hat, musste sich, nach mehreren Siegen in den vergangenen Jahren, mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Der Weltcup in Mont-Sainte-Anne in Kanada kam auf Rang drei.
2007
Erfolgreiche Weltcup-Premiere in Offenburg
Zum ersten Mal war der Kurs in Offenburg-Rammersweier Schauplatz eines Weltcup-Laufs. Die Premiere war erfolgreich! Für die Veranstalter, die eine mehr als komplexe Organisation gut im Griff hatten, für die Zuschauer, die spannende Rennen und ein vielseitiges Rahmenprogramm erlebten und vor allem für Irina Kalentyeva und Julien Absalon, die in der Elite-Klasse als erste über die Ziellinie fuhren. Das Wetter spielte am Samstag bei den Wettkämpfen der Junioren noch gut mit. Die Zuschauerzahlen waren für diese Kategorie rekordverdächtig! Am Sonntag verwandelte ein heftiger Regenschauer die Strecke in eine Schlammhölle. Doch als sich gegen Ende des Tages die Sonne zurückmeldete, war die Mountainbike-Welt wieder in Ordnung und die Region um ein gelungenes Sportereignis reicher!

2006
Wegen der stark ansteigenden Teilnehmerzahlen im Marathon beschließt das Orga-Team, Marathon und Olympisches Cross Country zu trennen. Die beiden, mittlerweile eigenständigen Events, finden jetzt an zwei verschiedenen Wochenenden statt. Am 9. April steht der Bundesliga-Lauf im Wald von Rammersweier auf dem Programm. Eine neue Zuschauer-Attraktion wird gebaut: Der „Dual Speed“. Mit über 100 LKW-Ladungen Naturerde werden große Zuschauerpodeste geschaffen. Trotz bescheidenem Wetter strömen am Tag des Rennens erneut über 13.000 Zuschauer in den Wald. Sieger wird dieses Mal der Schweizer Shooting Star Florian Vogel. Bei den Frauen gewinnt erneut die Russin Irina Kalentieva. Keiner der Veranstalter rechnet zu diesem Zeitpunkt damit, dass man nur ein Jahr später ein World Cup-Event ausrichten wird.
Überraschung!
Die Scheiderbauers sitzen quasi schon im Flugzeug nach Süd-Afrika, um selbst an einem der härtesten Mountainbike-Etappenrennen, dem Cape Epic teilzunehmen, da rauscht plötzlich eine E-Mail vom Weltradsportverband UCI auf den Rechner, mit der Frage, ob man sich nicht für einen World Cup im Jahr 2007 bewerben wolle. Kurz vor ihrem Abflug reichen die Scheiderbauers eine professionelle Bewerbung beim Weltradsportverband ein. Mit im Paket: Ein Brief der Stadt Offenburg, in dem OB Edith Schreiner für Offenburg-Rammersweier als Austragungsort eines World Cups im Jahr 2007 wirbt.
Showtime in der Innenstadt
Zum ersten Mal wird der Marathon von Rammersweier in die Offenburger Innenstadt verlegt. Diese Veränderung bedeutet für die Organisatoren eine riesige logistische Herausforderung. Es gilt den Einsatz ganzer Horden von Hilfskräften zu koordinieren. Über 60 THW-Helfer, mehr als 30 Feuerwehren und über 20 Polizeikräfte sind allein in Offenburgs Innenstadt präsent, um den 2.000 Teilnehmern freie Fahrt zu gewährleisten. Die Stimmung ist großartig! Bei den Zieleinläufen und bei der Siegerehrung im Stadtzentrum sorgen die Zuschauer für mächtigen Wirbel. Die Teilnehmer sind von der Atmosphäre begeistert!
Der Tag der Entscheidung
Es ist geschafft! Am 24. September 2006 erhält Offenburg-Rammersweier als einziger deutscher Bewerber den Zuschlag für den World Cup 2007. Anna Baylis-Scheiderbauer und Jörg Scheiderbauer haben sich mit ihrem inzwischen 30-köpfigen Orga-Team gegen die starken Mitbewerber Willingen im Sauerland und Garmisch Partenkirchen durchgesetzt. Selbst große internationale Städte wie Madrid und Spa in Belgien müssen für neue World Cup Austragungsorte Platz machen.
2005
Der BDR (Bund Deutscher Radfahrer) möchte das Olympische Cross Country von Offenburg-Rammersweier in die BDR-Bundesliga aufnehmen. Die Scheiderbauers zögern, sie sehen die WORLDCLASS CHALLENGE als eigenständige Veranstaltung. Nach Rücksprache mit der Event-Crew entscheidet man sich dann doch für den neuen Weg. Folglich zählt das Olympische Cross Country ab 2005 zur großen nationalen Bundesliga-Serie. Am 15. Mai strömt zwar der Regen, aber mit ihm auch über 13.000 zahlende Zuschauer auf die mittlerweile technisch schwierigste Runde Deutschlands! Der neu gebaute Worldclass Drop mit einem freien Fall von drei Metern ist neben Northshore und Wolfsdrop die dritte Zuschauer-Attraktion im Bunde. Der stolze Besitzer einer Olympia Silber-Medaille, Jose Antonio Hermida aus Spanien gewinnt bei den Herren, Irina Kalentieva aus Russland bei den Frauen.
Fast 1.500 Teilnehmer beim Marathon
2005 arbeitet man noch härter an der Organisation des Marathons. Die Mühe lohnt sich, der Ablauf ist nahezu perfekt. Eine tolle Streckenführung und ein großzügiges Starter-Paket begeistern die Teilnehmer. Bei den Herren gewinnt in einem spannenden Sprint-Finish der deutsche Thomas Nicke. Bei den Frauen siegt erneut Daniela Louis aus der Schweiz.
2004
Im März stößt Ideengeber Jörg Scheiderbauer auf den großen Widerstand einiger Privatgrundstücksbesitzer. Dies betrifft ausschließlich den Marathon. Mit großem Engagement und viel Überzeugungsarbeit gelingt es Scheiderbauer, gemeinsam mit seinem Kollegen Fridolin Kiefer, die Kritiker von seiner Mission zu überzeugen. Nach etlichen Gläsern Wein hat man sich auf eine unkomplizierte Lösung geeinigt. Die damals geknüpften, freundschaftlichen Beziehungen haben bis heute Bestand. In einigen Fällen wurde gar eine gewisse Begeisterung für den Mountainbike-Sport geweckt.
Am 24. April 2004 ist es so weit: Zum ersten Mal rollt der Marathon mit fast 1000 Teilnehmern im Dorfkern von Rammersweier an. Ein Spitzen-Wetter mit 24 Grad und reichlich Sonne begleiten die Mountainbiker auf den drei unterschiedlich langen Strecken. Die große Runde mit 93 Kilometern beherrscht der Österreicher Alban Lakta mit einer unglaublichen Siegerzeit von 3,5 Stunden. Bei den Damen gewinnt die Schweizerin Daniela Louis.
Am 25. April fällt der Startschuss für das Olympische Cross Country. Nicht nur die Fahrer, auch das Event selbst beschleunigt rasant: Bereits bei der Premiere gelingt mit 10.000 Zuschauern der Durchbruch! Das erste internationale Mountainbike Rennen der UCI-Kategorie E1 in der Ortenau ist ein voller Erfolg. Mit dabei: Olympia Sieger von Athen, Bart Brentjens aus Holland sowie Sabine Spitz, die damalige amtierende Weltmeisterin. Beide landen am Ende auf dem ersten Platz. Die ersten Zuschauer Attraktionen heißen Northshore und Wolfsdrop.

2003
Jörg Scheiderbauer hat die Vision ein internationales Mountainbike-Rennen nach Rammersweier zu holen, in die Heimat des Team GHOST International. Ortsvorsteher Gerhard Hurst ist sofort bereit diese „verrückte Idee“ zu unterstützen. Im September 2003 taucht in der Badischen Zeitung erstmals die Meldung auf, dass es 2004 zum größten Mountainbike-Event der Ortenau kommen wird. Der Termin steht: Vom 23.-25. April 2004 soll die Premiere der WORLDCLASS MOUNTAINBIKE CHALLENGE über die Bühne gehen. Am 24. April der Marathon und am 25. April das Olympische Cross Country.
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